1000 Jahre Deutsche in Böhmen – von den Anfängen bis zur Vertreibung
Deutsche und Tschechen heute


Fast 1000 Jahre lang waren es die ursprünglich aus den angrenzenden Gebieten - wie Bayern, Franken, Sachsen und Schlesien - stammenden Deutschen, die die Entwicklung der böhmischen Länder zu einem besonderes reichen und vielfältigen Kulturraum entscheidend mitprägten. Der mit historischen Bilddokumenten illustrierte Vortrag zeichnet die wechselvolle Geschichte der Deutschen in Böhmen, Mähren und Sudetenschlesien nach, die durch lange fruchtbare Perioden des Miteinanders mit der slawischen Bevölkerung wegen des aufkeimenden Nationalismus des 19. und besonders des 20. Jahrhunderts, aber auch durch Entzweiung bis hin zur Vertreibung gekennzeichnet ist. Die Entwicklung der letzten Jahre zu einem guten nachbarschaftlichen Miteinander zwischen Deutschland und Tschechien hilft nun, die Brüche in der gemeinsamen Geschichte wieder zu überwinden.

Auf dem Foto das Schloss Frauenberg bei Budweis - im 19. Jahrhundert Sitz des aus Franken stammenden Fürstengeschlechts der Schwarzenberger.

1 Abend, 08.03.2018,
Donnerstag, 19:30 - 21:00 Uhr
1 Termin(e)
Dr. Gerhard Köhler
C 1420
Treffpunkt: Marktplatz Historisches Rathaus, Marktplatz 1, 97753 Karlstadt, Uhrenstube
gebührenfrei, Spende erwünscht
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